Traumdeutung im Islam

Im Islam wird davon ausgegangen, dass Träume die beste Möglichkeit sind, Offenbarungen und Prophezeihungen zu erhalten. Sie gelten als dunkel, empfindlich, erhaben, edel, schwierig und problematisch zugleich. Dennoch ist es nur Menschen gestattet, Träume zu deuten, die eine akzeptable Qualifikation hierfür erreicht haben. Denn die islamische Praxis der Traumdeutung ist von Stolpersteinen und Problemen durchzogen, die nicht allen Menschen zugänglich sein sollten.

So wird beispielsweise kein Symbol bei jedem Menschen gleich interpretiert.

Des weiteren genügt es, wenn ein Traum einqualifiziert werden kann: Gut , schlecht oder ohne jegliche Konsequenz.

Wahre Träume beispielsweise sind solche, die tatsächlich wahr werden. Gute Träume hingegen bringen gute Nachrichten für den Träumenden. Beide werden von Gott selber geschickt.

Schlechte Träume bringen Trauer, Verzweiflung und Kummer mit sich. Sie wurden direkt von Satan geschickt.

Letztlich gibt es noch die wirren Träume. Sie fallen in keine der Kategorien. Sie entstammen den eigenen Gedanken oder dem aktuellen Tagesgeschehen.
Wichtig ist, dass über einen Traum niemals gelogen werden darf.

 

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